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Kuban-Tur (Capra caucasica)

Der Kuban-Tur ist im Hochgebirgsteil des Stromgebiets des Flusses Kuban (West Kaukasus) beheimatet. Die Areallänge beträgt ca.300 km bei einer Durchschnittsbreite von 15 km (die Fläche beträgt ca.4500 qkm). Es handelt sich hierbei um das kleinste Areal, in dem dieses großes Huftier in unter natürlichen Bedingungen beheimatet ist.

Die Winterhaarfarbe der ausgewachsenen männlichen Turen ist graubraun, und je älter das Tier ist, desto heller wird seine Haarfarbe. Der Kopf ist stets dunkler als der Rumpf. Sowie die männlichen als auch die weiblichen Turen haben Hörner. Das Gehörn der männlichen Turen trennt sich direkt am Kopf breit auseinander und ist so gebogen, daß es sich in einer Ebene mit dem dicken Hornansatz befindet oder derart, daß die Hornenden etwas nach außen abgebogen sind.

Der Größe nach ist der Kuban-Tur dem Sibirischen Steinbock ähnlich. Die maximalen Größen sind: die Körperlänge der männlichen Turen ist 165 cm, die Höhe im Rist ist 110 cm. Das Gewicht übertrifft manchmal 100 kg.

Dagestan-Tur (Capra cylindricornis)

Der Dagestan-Tur oder Ostkaukasischer Tur. Sein Areal fängt bei der Quelle des Fusses Pirsagat im Großen Kaukasus an. Der äußerste Punkt des Areals im Westen befindet sich am Oberlauf des Flusses Besengijskij Tscherek (bei der Stadt Naltschik). Die Areallänge beträgt 500 km, die Fläche beträgt 13.500 qkm.

  • Die Areale der zwei Arten der Turen drenzen direkt aneinander, deswegen kommen hier ihre hybride Formen vor.
  • Typische Areale der Turen sind die steilen Berghänge mit Felsenhöhlen und Grasabschnitten auf einer Höhe von 1.000 bis 4.200 m ü.N. Die Turen bewohnen sowie die Gebirgswiesen als auch das Felsenhochgebirge und die Wälder (hier jedoch nur im Hochwaldsgürtel und meistens weibliche und junge Turen). Die männliche Turen ziehen die Hochfelsengürtel, die sich unter einer Schneedecke befindet, vor.
  • Das Klima im West Kaukasus ist feucht, es fallen mehr Niederschläge, und die Grenze des Dauerschnees liegt nicht höher als bei 2.700 bis 3.200 m.ü.N. Im zentralen und im östlichen Kaukasus ist das Klima mehr kontinental, und die Grenze des Dauerschnees liegt dort höher (bei 3.500 bis 3.900 m.ü.N.), und auch bis in diesen Höhen kann man Turen durchaus antreffen.
  • Die Brunftzeit ist Ende November bis Anfang Januar.
  • Die Hörnerlänge des Kuban-Turs im Alter von 8 Jahren und älter beträgt 66 bis 74 cm bei der Kreisumfangslänge des Fusses 28 bis 29 cm. Die maximale registrierte Hörnerlänge dieser Art des Turs ist 84 cm.
    Die Hörner des Dagestan-Turs sind im Querschnitt abgerundet. Die dickste Hörner haben Turböcke im Alter von 7-10 Jahre, mit dem Alter sehen die Hörner dünner aus, da sie länger werden (im Alter von 10 Jahren sind die Hörner 80-84 cm lang, 11 Jahre: 86-88 cm, 12 Jahre: 84-102 cm, 13 Jahre: 91-103 cm).
  • Die beste Zeit der Jagd auf die Turen ist Oktober und November.
  • Die schwierigste Jagd auf die Turen ist Pirschjagd (besonders während des Sommers, wenn sich die Turen auf einer Höhe von 3.000 bis 4.000 m.ü.N. befinden).
  • Die Jagd fängt an, wenn es noch dunkel ist, da es nötig ist, vor Sonnenaufgang an den Weideplätzen zu sein und genug Zeit für die Tarnung zu haben. Bei klarem Wetter fangen die Turen vor Tagesanbruch an, zu äsen und hören damit gegen 9-10 Uhr auf. 3-4 Stunden vor der Dämmerung kommen sie wieder zur Fütterung und weiden mit Unterbrechungen manchmal die ganze Nacht durch.
  • Während der Tarnung muß man äußerst vorsichtig sein. Die Turen haben sehr gute Augen, weswegen man unbedingt vermeiden muß, sich sogar für kurze Zeit vom Kontrasthintergrund (Himmel, Schnee) abzuheben. Die Kleidung muß zur Umgebung passen.
  • Es ist zu beachten, daß man beim Schießen auf große Entfernungen im Gebirge (auf einer Höhe von mehr als 2500 m) der dünnen Luft Rechnung tragen muß. Das bedeutet, daß die Kugel beim Schießen, wenn man unter großem Winkel schießt, nach oben fliegt, und zwar sowohl beim Schießen nach unten als auch beim Schießen nach oben.
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